Sleepless

Vor genau einem Monat konnte ich meine IV beenden und ich habe mich richtig gut gefühlt. Weniger Husten, tieferes Atmen, die Luft kam dahin, wo sie hinkommen sollte. Die 4 Stockwerke konnte ich mit viel weniger Anstrengung bewältigen. Die Kontrolle in der Ambulanz bzw. meine Lungenfunktion bewiesen es.

Doch wie lange würde das halten? Diesmal länger als nach den beiden anderen IVs? Ich war guten Mutes und sagte mir, dass ich den Winter gut überstehen würde. Das war der Plan…

Seit um Silvester rum hat’s mich wieder erwischt. Sehr viel Husten, Enge, Schmerzen im Oberkörper bei jedem Zusammenzucken beim Husten und vermehrt schlaflose Nächte. Ich habe mir die letzten Tage immer mehr die Frage gestellt, wann ich das letzte Mal wirklich durchgeschlafen habe, ohne dass ich wegen Husten oder Dingen in meinem Kopf zwischendurch wach gelegen habe. Da ist mir erst bewusst geworden, dass ich mich nicht mehr dran erinnern kann und es sicher schon über ein Jahr her sein muss. Kein Wunder, dass ich nicht fit werde. Auch der Sport bleibt auf der Strecke. Jedes Mal, wenn ich durchstarten möchte, kommt mir der Husten in die Quere und ich muss es sein lassen. Dabei wäre es so wichtig, dass ich endlich mal wieder Sport machen kann. Sport ist so essentiell für eine Genesung und stetiges Wohlbefinden und für meine Lunge. Ein Teufelskreis.

Ich hoffe so sehr auf den Frühling. Gesundheitlich, aber auch psychisch macht das Wetter, die Tristesse und die Kälte einen echt fertig.

Aber genug mit Mimimi. Ich geb nicht auf und trotze den Umständen. Ich hoffe es klappt.

Die Nacht der großen Erwartungen 

Heute Nacht war es soweit. Jeder fiebert auf den Wechsel des alten auf das hoffentlich bessere neue Jahr hin. So wie die Jahre zuvor auch schon. Doch was versprechen wir uns davon? Sind unsere Erwartungen nicht ein wenig zu hoch gesteckt?

Ich habe aufgehört Dinge zu erwarten, denn letztendlich kommt es doch anders und die Enttäuschung ist dann noch größer, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden. Daher habe ich beschlossen mir Dinge zu wünschen. Und wenn sie dann in Erfüllung gehen, freut man sich um so mehr. So wie an Weihnachten als Kind, wenn man sich gefreut hat, wenn man das gewünschte Geschenk unterm Baum vorgefunden hat.

Meine Wünsche für das neue Jahr sind klar definiert: gesünder durch die Monate kommen, meinen Alltag wieder sportlicher gestalten zu können, mit voller Motivation meine Arbeit machen zu können und das Leben einfach in vollen Zügen genießen. Dinge, die vielleicht nicht so schön sind, hinzunehmen und diesen keine große Gewichtung zu geben. Erneut positiv durch die Welt gehen.

Und ich wünsche mir, dass all Eure Wünsche in Erfüllung gehen und dass man sich nicht runterziehen lässt, wenn es mit dem ein oder anderen Wunsch nicht so klappt. Habt ein gutes und glückliches 2018. Mit allem, was das Leben für Euch bereit hält. Seht auch die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen. Auch wenn es „nur“ die Sonne ist, die hervorkommt und Euer Herz erwärmt.

AUF EIN ERFOLGREICHES 2018!!! Prost.

Volle Kraft voraus

Die letzten Wochen nach Gran Canaria waren ganz schön spannend und wie ich es schon befürchtet hatte, kam ich um eine 3. IV dieses Jahr nicht rum. 
Die gute Nachricht: ich habe es geschafft. Soeben die letzte Ration zu mir genommen und die Kanüle gezogen. Jetzt kann ich entspannt und ohne nervigem Ding im Arm Weihnachten feiern…

Weihnachten gestaltet sich dieses Jahr anders als ich es die letzten Jahre gewohnt war. Die Tradition war es am Heiligen Abend zu meinen Großeltern in den Münchner Westen zu fahren und dann wieder nach Hause. Alleine. Dieses Jahr wird im Altenheim in Arnstorf gefeiert. Das erste Mal seit Jahren, dass meine Mama und ich uns auch mal bedienen lassen können und einfach einen schönen Abend haben werden. Normal bin ich nicht der große Weihnachtsfan, aber dieses Jahr freue ich mich richtig drauf. Zusammen mit meiner Mama, meinen Großeltern und Nala Zeit verbringen und diese in vollen Zügen genießen.

Generell freue ich mich auf die nächste Zeit. Es wird sich Einiges tun und jetzt nach der IV bin ich hoch motiviert mit voller Kraft ins neue Jahr zu starten. Motiviert das alte hinter mir zu lassen und gespannt auf die Zukunft zu schauen. Man weiß nie, was auf einen wartet…

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes und besinnliches Weihnachten mit all Euren Liebsten. Wir hören, lesen und sehen uns im neuen Jahr!

Alles hat seinen Sinn

Nun ist das Jahr 2017 fast rum. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen. IVs, Trennung, Bereicherungen, Tod, Klimakur und eine noch anstehende Veränderung…

Angefangen hat das Jahr mit einer IV. Ich hatte im Dezember 2016 einen derartigen Reizhusten, dass ich es ohne IV nicht mehr ausgehalten hätte. Es musste wieder bergauf gehen. Und zwar sprichwörtlich. Mein Ansporn war es mit meinem neuen Splitboard auf Touren zu gehen und mich wieder sportlich zu betätigen. Ein tolles Gefühl Dinge zu schaffen, von denen man es nicht gedacht hätte, sie erreichen zu können.

Zu dieser Zeit trat ein kleiner Junge in das Leben meines damaligen Freundes. Das hatte ihn so dermaßen aus der Bahn geworfen, dass er alles hingeschmissen hat und sich dazu entschied sein Leben ohne mich weiterzuführen. Der Lauf der Dinge. Wenn etwas schwierig wird, wird heutzutage gerne der Kopf in den Sand gesteckt und nicht versucht eine Lösung zu finden. Etwas, was mir nicht passieren könnte, aber da ist wohl jeder Mensch anders. Nach ein paar anstrengenden Monaten darum zu kämpfen, war es dann vorbei. Ich war wieder alleine…

Doch das sollte sich schon bald ändern. Nach einer erneuten notwendigen IV kurz vor meinem Geburtstag im August, habe ich eine Entscheidung für meine Zukunft getroffen. Nala, das kleine Bolonka-Mädchen trat in mein Leben und fing an mich dermaßen zu bereichern, dass es mir wieder besser ging. Die Liebe und Treue eines Hundes kann einiges ersetzen und dir neuen Mut geben. 

Zur gleichen Zeit erhielt ich die freudige Nachricht, dass meine Bewerbung zu einer Klimakur auf Gran Canaria angenommen wurde und ich für 3 Wochen teilnehmen dürfe. Ein Lichtblick. Doch davor hieß es nicht ausruhen, denn meine Großeltern mussten unerwartet in ein Pflegeheim, da sie es nicht mehr schaffen, alleine zu wohnen. Ich habe versucht meine Mama zu gut es mir möglich war zu unterstützen. Es mussten Verträge gekündigt, die Wohnungsauflösung organisiert und vor allem ein bezahlbares Heim gefunden werden. Anstrengend und an den Nerven zehrend, aber gemeinsam haben wir es geschafft. Die Hauptsache ist es aber, dass es meinen Großeltern nun einigermaßen gut geht und sie sich wohl fühlen. Nach knapp 50 Jahren an ein und dem selben Ort zu wohnen und dann rausgerissen zu werden, muss ganz schön hart sein. All die Erinnerungen und Erlebnisse. Aber auch hier ist es wieder der Lauf der Dinge. 

Momentan bin ich zur Klimakur und obwohl es mir gesundheitlich besser gehen könnte, genieße ich hier jeden Tag. Das Jahr hinter sich lassen, mal abschalten und nur an sich selbst denken. Die Zeit nutzen, sich über sein Leben Gedanken zu machen und eventuell Dinge zu verändern, die zur Verbesserung des Gesundheitszustandes und Zufriedenheit führen können. Sich mit ganz tollen Menschen und Persönlichkeiten austauschen, denen es ähnlich geht, die einen wirklich verstehen und die einem eine unbändige Kraft geben. Das ist eine derartige Bereicherung, die einem niemand nehmen kann. Wenn ihr das lest: ich freue mich sehr, dass ich Euch alle kennen lernen darf und hoffe, dass ich den ein oder anderen wieder sehen werde. Ihr seid eine Tolle Truppe und ich bewundere jeden Einzelnen von Euch, wie ihr Euer Leben meistert und nie aufgebt! Ich bin stolz auf uns!!! ❤ LIEBE! ❤ 

Das Fazit meines persönlichen Jahres 2017: egal was passiert, egal welche Rückschläge man erfahren muss: ALLES HAT SEINEN SINN und geschieht aus einem bestimmten Grund!

Vergänglichkeit 

Man geht, hinterlässt Spuren, nichts bleibt wie es war. Für diejenigen, die zurückbleiben und mit der Trauer und Angst umgehen müssen, bricht zunächst eine Welt zusammen. Aber es geht dir nun besser. Besser an einem Ort, den keiner von uns beschreiben kann. Dennoch bin ich sicher, dass es diesen gibt und du dort weiterlebst. Du wachst über uns und schickst uns Kraft, damit umzugehen und vielleicht sogar etwas Positives daraus zu ziehen. Du bist nicht mehr da und doch bist du es. In unseren Köpfen und in unseren Herzen. Da lebst du weiter und wirst es immer tun. 

Innerhalb der letzten Monate ging es dir immer schlechter und dein Lebenswille hat dich mehr und mehr verlassen. Du wolltest kein Leben, in dem du eingeschränkt wirst ohne etwas dagegen tun zu können. Keiner konnte etwas dagegen tun. Nicht einmal die Ärzte oder Medikamente. Das Wissen zu haben, dass es keine Heilung und keine Verbesserung gibt. Dass es so schnell gehen kann. Aus dem Nichts heraus. Du warst immer ein lebensfroher und glücklicher Mensch. Mit den Problemchen des Lebens, die jeder von uns hat. Plötzlich wird man rausgerissen, es ändert sich einfach alles und man weiß nicht, wie man es bewältigen soll. Ich bin stolz auf dich, wie du bis zum Schluss gekämpft hast, auch wenn dir am Ende deine Kraft gefehlt hat.

Dieser Text ist einer sehr guten Freundin meiner Mama gewidmet, die in unseren schweren Zeiten immer für uns da war und nun von uns gehen musste. Die Krankheit ALS kam und siegte.

Das Leben ist nicht immer fair und es kann jeden von uns von heute auf morgen treffen. Lebt Euer Leben und macht, was IHR möchtet und was Eure Möglichkeiten hergeben! Man hat nur dieses eine Leben. Sagt Euren Liebsten immer und immer wieder, dass ihr sie liebt, denn es könnte irgendwann nicht mehr möglich sein.

Rest In Peace und ganz viel Kraft für deinen Sohn und deine Mama! Wir werden uns am Berg wiedersehen!

Gerecht werden

Wenn einem alles zu viel wird… Man denkt, dass man aus dem Strudel nicht mehr rauskommt… Es nur noch darum geht zu funktionieren… Das zu tun, was Andere von einem erwarten oder was man selbst von sich erwartet, weil man Allem gerecht werden möchte. Nahe stehenden Menschen zu helfen und sie so gut wie möglich zu unterstützen, obwohl einem selbst geholfen werden müsste.

Im Moment merke ich, dass ich ganz schön auf der Strecke bleibe. ICH, das lebenslustige und motivierte Mädchen, das nie aufgibt und diese Option auch nie in Erwägung zieht, ist kurz vor dem Resignieren. Das Jahr 2017 hat mir mal wieder große Felsbrocken in den Weg geschmissen und einen davon versuche ich im Moment Stück für Stück abzutragen. Doch das Gefühl unter der Last zusammenzubrechen ist gerade sehr präsent. Das, worauf ich mich eigentlich konzentrieren möchte und müsste, kommt zu kurz. Ich und mein Hundebaby, ohne das ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen kann. Denn sie ist momentan mein Halt. Sie bereitet mir so viel Freude und ich bin sehr froh, dass sie vor ein paar Wochen in mein Leben getreten ist. 

Aber was soll ich tun? Aufstehen, Krone richten, weitergehen. Was anderes bleibt einem im Leben sowieso nicht übrig.

Herzenswunsch

Vor 2 Wochen habe ich wohl eine der wichtigsten Entscheidungen getroffen, die nun mein ganzes Leben verändern wird. Das Gefühl zu haben, dass die Zeit reif ist und vor allem JETZT gekommen ist, hatte ich bisher selten in der Vergangenheit. Doch nun ist es soweit…

Wenn man sich erstmal für etwas entschieden hat, es kein zurück mehr gibt und es sich dennoch mehr als richtig und gut anfühlt, dann sollte man das auch durchziehen. Die vielen vorherigen Abwägungen, ob oder ob nicht sollten natürlich getan sein. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass er nur eine Bereicherung für mich sein kann, auch wenn es anstrengend und eine große Herausforderung wird. Aber ich werde daran wachsen. Werde mein Leben derart ändern und eine riesige Verantwortung übernehmen. Und vor allem werde ich mir einen meiner größten Wünsche erfüllen: 

Ich werde Mama. 🙂 


Willkommen in meinem Leben, NALA!

Begegnungen

Kennt ihr das? Man trifft neue Menschen, redet mit ihnen. Auch über Tiefgründigeres, weil man einfach das Gefühl hat, dass bestimmte Themen auch mal mit Fremden besprochen werden sollten. Um den eigenen Horizont zu erweitern, andere fremde Perspektiven mitzubekommen. 

Gestern kam es zu solch einer Begegnung. Ich war zur Hochzeitsparty meines Physiotherapeuthen und Freundes eingeladen und ich kannte außer ihm sonst niemanden. Normal kennt man das ja, dass man sich unbehaglich fühlt und nicht so recht weiß wie ein Abend mit rund 70 fremden Personen verlaufen wird. Jedoch wurden mir gleich 2 nette Mädls vorgestellt, mit denen ich dann die meiste Zeit verbracht habe. Mit einer der beiden ging es dann auch um Unvorstellbares, Ungreifbares. Immer mehr glaube ich an dieses „Etwas“, das es einfach gibt und man dafür keine Erklärung findet. Muss man auch nicht, denn das was zählt ist der Glaube daran. K. sieht das ähnlich und wir unterhielten uns viel darüber. Dabei habe ich auch erzählt, dass ich mit 16 einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren habe, ich aber schon oft das Gefühl hatte und noch immer habe, dass Er da ist. Nicht nur in meinem Gedanken, sondern aktiv. Aktiv, als würde er neben mir stehen. Ob man an sowas glaubt oder nicht, ich tue es und es gibt mir die Kraft zu verstehen, dass Alles möglich ist. Man einfach nicht aufgeben darf, den Glauben haben muss, dass am Ende doch alles gut wird. 

Zu späteren Stunde legte der DJ einen Klassiker auf. Ein Partyhit von Queen. Ich erzählte K., dass das die Lieblingsband von meinem Papa war und ich dann immer an ihn denken muss, wenn ich Freddy aus den Boxen klingen höre. Direkt im Anschluss kamen die Bluesbrothers. Drei mal dürft ihr raten, wessen 2. Lieblingsband sie waren…

Peter, ich vermisse dich nun schon über 15 Jahre, aber ich weiß, dass du immer da bist und es auch immer sein wirst! Ich liebe dich!

You never walk alone

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Wenn das Leben dich auf ein Neues auf die Probe stellt und all deine Vorstellungen und Wünsche zu Nichte macht, sollte man niemals vergessen: du musst den Weg nicht alleine gehen. Wirkliche Freunde, deine Familie (egal wer davon noch übrig ist) und überraschender Weise alte und neue Bekannte stehen dir bei und helfen dir den steinigen Weg zu beschreiten. Und es wird immer so sein. Man muss nur offen für Hilfe sein und annehmen, was nun mal anzunehmen ist…

Vor mehreren Wochen ist meine „heile Welt“ immer mehr und mehr zerbröckelt. Irgendwann muss man sich eingestehen und akzeptieren, dass man egal was man auch macht und Kraft in etwas steckt, man irgendwann an einem Punkt angelangt ist und nur noch genau EINE Möglichkeit hat: aufgeben. Und zwar das, was einen kaputt macht, aber niemals sich selbst, sonst würde es genau dazu führen. Es macht dich sonst krank, kränker als man eh schon ist. Dann heißt es: aufstehen, Krone richten und weitergehen. Und das mit deinen Liebsten zusammen, die dir beim Aufstehen und Weitergehen die Hand reichen. Die Verbundenheit, die Zuneigung und das einfache Dasein haben mir geholfen, dem dunklen Pfad die kalte Schulter zu zeigen und in Richtung Licht zu laufen. Das Licht, das so hell und freundlich ist, dass man sich teils gar nicht mehr vorstellen kann, was Dunkelheit überhaupt ist und man nur noch Schatten davon wahrnehmen kann. Wird Zeit mal wieder DANKE zu sagen! DANKE an alle, die mich in den letzten Wochen unterstützt und gehalten, aber auch nach vorne getrieben haben und besonders an diese eine Person. Ich musste wieder erneut lernen, dass man trotz Tiefen nicht aufgeben darf. Es geht immer weiter nach oben. Da bin ich zwar noch nicht angelangt, aber ich bin mir sicher, ich werde das Hoch irgendwann erreichen, denn: YOU NEVER WALK ALONE!

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Wie glücklich und zufrieden es einen macht, anderen Menschen und zu dem noch benachteiligten Kindern eine Freude zu machen erfahre ich im Moment immer mehr. In meiner Firma bin ich für „das Unterstützen“ zuständig und erlebe Tag für Tag, wie wichtig es ist für Menschen da zu sein und ihnen zu helfen. Gerade wenn man es selbst nicht immer leicht hat und von den Menschen um einen Herum eine wahnsinns Unterstützung und Kraft bekommt, möchte man das irgendwie weitergeben. In Bezug auf meine aber auch andere Krankheiten habe ich mir etwas überlegt gehabt: Möglichkeiten nutzen und umsetzen. Also habe ich letzte Woche zusammen mit unserem Maskottchen Yaffi den Kindern im Haunerschen Kinderkrankenhaus einen Besuch abgestattet, waren draußen am Spielplatz, haben mit den Kids gespielt und besuchten die Kinder, die keine Möglichkeit hatten draußen zu sein in ihren liebevoll gestalteten Zimmern. Mit einem lächelndem aber auch einem weinenden Auge habe ich die Tage danach viel über die Kinder nachgedacht. Es war einfach ein tolles Gefühl sie für Momente glücklich zu sehen und man merkte, dass sie mal nicht an ihr Schicksal gedacht haben. Mission erfüllt…

Manchmal sind es nur kleine Gesten oder Taten, die jemand anderen – wenn auch nur für einen Moment – vergessen lassen und Freude bereiten. Vielleicht sollten wir gerade wenn es uns gut geht für andere da sein. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Gerade die kleinen Dinge im Leben lassen es lebenswerter machen.